Retail Intelligence Networking Group (ring)

Im April dieses Jahres hat sich die Retail Intelligence Networking Group (kurz: ring) gegründet. Unter diesem Namen werden zukünftig Handelsexpertise, Technologie, Forschung und Bildung vereint. Initiatoren dieser globalen Initiative sind der SHOP!-Verband, das Institut für Handelsforschung in Köln, der Blog Zukunft des Einkaufens und die gmvteam GmbH.

Die Mission der Initiative ist es, für ein durchgängiges Verständnis des Verbraucherverhaltens über alle Verkaufskanäle hinweg zu sorgen. Dabei legt sie einen besonderen Fokus auf den physischen Point of Sale. Durch eine hohe Expertise im Handelsgeschäft und durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Lösungsanbietern aus dem Bereich Retail Analytics werden relevante Ergebnisse sichergestellt.

Innovationshemmnisse aus dem Weg räumen

Das erste Ziel, das die Initiative sich gesteckt hat, ist die Standardisierung und Zertifizierung von Instore-Marketing-Lösungen. Denn ihnen haftet seit jeher ein negatives Image an: Trotz datenschutzrechtlicher Sicherheit, die die Anbieter gewährleisten, werden viele Lösungen von verschiedenen Interessengruppen als mangelhaft angesehen und dargestellt. 

 

Das sorgt für eine negative Kommunikation und eine entsprechende Zurückhaltung bei den Anwendern.

Die Initiative hat bereits eine sogenannte „DIN SPEC“ mit dem Titel „Anforderungen an Instore-Marketing-Lösungen“ initiiert, um zukünftig allen Beteiligten Sicherheit und Handlungsfähigkeit zu geben und die Einführung neuer Technologien zu unterstützen. Die Erarbeitung der Inhalte dieser DIN SPEC erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und (Handels-)Verbänden und wird angeleitet durch das Deutsche Institut für Normung (DIN). Nach ihrer Implementierung kann sie zukünftig zu einer DIN NORM weiter entwickelt werden, die schlussendlich die Grundlage für die Zertifizierung von Lösungen durch ein Institut ist.

Weitere Vorhaben der Initiative sind Barcamps und Messen für Interessenten, gemeinsame Pilotprojekte, die Verleihung von neuen Awards und natürlich die Beratung von Unternehmen.  Modellstadt des Ganzen ist die Future City Langenfeld. Hier arbeiten seit Jahren Händler, Konsumenten, Politik und Verwaltung mit Lösungsanbietern und Hochschulen an den Themen der Zukunft. Über alle Kanäle hinweg werden Infrastrukturprojekte wie moderne Stadtentwicklung, Mobilitäts- und Smart-City-Konzepte einbezogen. Damit wurde ein europaweit einmaliger Hotspot für die Zukunft des Handels und der Innenstadtentwicklung geschaffen. In der WhiteBox in Langenfeld werden innovative Ideen und Handelskonzepte vorgestellt und erprobt.

Partner und Vernetzung

Neben den oben genannten Initiatoren SHOP!-Verband, IFH Köln, Zukunft des Einkaufens und gmvteam sind bereits namhafte Lösungsanbieter vertreten: BAS mit dem Thema „Smart Signage“,  sensalytics mit People Counting und Retail Analytics, Novatec mit Kundenfrequenzmessung und Videoanalytik sowie SAP mit Cloud-Software.

Mit engen Kontakten zum Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Handel und zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie strebt die Initiative eine intensive Vernetzung von Wirtschaft und Politik an.

Die guten Beziehungen der Initiatoren zum Handelsverband, zum EHI Retail Institute, zum AWS-Institut sowie zur Fachhochschule und Universität zu Köln eröffnen darüber hinaus Möglichkeiten der begleitenden Forschung.

Frank Rehme

Frank Rehme

frank.rehme((at))gmvteam.de
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